1. Kapitel - Wie das Unglück seinen Lauf nahm













"Wo bleibt Nadja denn nur?", brüllte Duck durch die Küche.
„Sag mal Katja, weißt du wirklich nicht, wo Nadja sein könnte? An ihr Handy geht sie leider auch nicht ran!“„Nee, sorry Mum.“„Hat sie denn irgendetwas gesagt, bevor sie gegangen ist?“ Katja schüttelte den Kopf.
„Wenn Nadja nach Hause kommt, bekommt sie richtig Ärger. Sie weiß doch, dass wir jeden Abend pünktlich um sieben Uhr essen!“ „Duck, ist ihr etwa waspassiert?“ „Mum, mach dir keine Sorgen, Nadja geht es sicherlich gut, das spüre ich..“





In der Zwischenzeit läuft Nadja den Gehweg entlang und versucht schnell heimzukommen.
„Verdammt, ist es hier dunkel, bestimmt sind die Straßenlaternen wieder kaputt!“, denkt sich Nadja. „Ich will schnell nach Hause... Mama wird toben!“



„Da vorne ist das Haus, nurnoch ein paar Meter!“, dachte sich Nadja als sie schnell über die Straße lief.




Plötzlich hört sie ein leises, quietschendes Geräusch, während sie über die Straße läuft. Das Geräusch wird immer lauter. Irgendwas leuchtet ihr entgegen.
Nadja dreht sich um und sieht ein ihr entgegenkommendes Auto.


Schweißgebadet betet sie, dass das Auto sie nicht überfährt,
doch dann ist es schon zu spät, noch bevor der Fahrer des Autos bremsen kann, erwischt er Nadja mit der Stoßstange des Autos.



Dann drehte sie sich unaufhörlich...



und landet auf dem steinharten Boden.
Nadja krümmt sich vor Schmerzen. Wäre sie doch bloß Zu Hause geblieben und nicht zu der Party ihrer Freundin gegangen um ein paar Typen anzumachen!





Der Fahrer des Autos steigt aus, um zu schauen ob sich das Mädchen vor seinem Auto verletzt hat oder gar das schlimmste passiert ist. Er fühlt ihren Herzschlag, doch diesen konnte man kaum fühlen. Was sollte er denn nun nur tun? Er ruft so schnell es geht einen Krankenwagen, dieser eilt auch schnell herbei.




Einer der Ärzte ruft auch einen Polizeiwagen her, um sich den Unfall genauer anzusehen. Als die Polizei endlich am Unfallort ankommt, können ihm die Ärzte nur noch schnell den Ausweis von Nadja geben und sagen, dass es schlecht um Nadja steht und das ein Jammer wäre, der in die Geschichte eingeht.
Mit ihr im Gepäck, fährt der Krankenwagen mit voller Geschwindigkeit in Richtung Krankenhaus.

„Nadja Schlienz, 15 Jahre alt… wieso ist sie denn so spät noch draußen unterwegs?“ „Keine Ahnung, aber wir sollten uns auf den Weg zu ihren Eltern machen.“ Einer der Polizisten sucht auf dem Ausweis, die Adresse des Mädchens heraus.




„Hausnummer 25, da bin ich!“, der Polizeibeamte geht eilig die Treppe hinauf. Der Polizist drückt mit dem Zeigefinger langsam auf die Klingel des Hauses, auf der „Schlienz“ steht. Weil ein Fenster scheinbar offen ist, hört der Beamte die Türklingel im Haus. Er hört auch, wie jemand ruft: „Das ist sicherlich Nadja.“ Mutter Susanne öffnet die Türe und sieht den Polizisten, der vor ihrer Haustüre steht.








„Oh, es ist doch nicht Nadja. Duck kommst du mal bitte die Polizei ist da!“, ruft die Mutter. Der Vater kommt zur Türe. „Gu..Guten Abend, die Herren.“ „Hallo, sind sie Herr und Frau Schlienz, Vater und Mutter von Nadja Schlienz?“ Susanne und Duck nickten. „…Ist etwas mit unserer Tochter passiert?“, schluchzt sie.
„Ja, sie war offensichtlich auf dem Weg nach Hause als ein Auto sie angefahren hatte. Die Straßenlaternen waren aus, deswegen sah sie wahrscheinlich das kommende Auto nicht! Der Fahrer rief sofort den Notarzt und der, die Polizei. Als wir am Unfallort ankamen, konnte uns der Arzt nur noch Nadjas Ausweis in die Hand drücken. Sofort danach, ist er mit ihr zum örtlichen Krankenhaus gefahren.“



Susanne war den Tränen nahe: „Wie… Wie geht es ihr?“ „Das wissen wir leider nicht, aber sie können ihre Tochter natürlich sofort besuchen, wenn sie wollen, fahren wir sie ins Krankenhaus.“ „Ja, das wäre nett unser Auto hat nämlich einen Totalschaden und springt daher nicht mehr an!“

„Oh bitte lass es unserer Tochter gut gehen, oh bitte!“, rief Mama Susanne unter Tränen.


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20.2.10 12:14
 


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